Mein Statement


In 2016 führte ich das erste Mal ein Training in einem Zoo durch. Damals ging ich davon aus, dass Menschen, die sich für den Beruf des Zootierpflegers entschieden haben das genau deshalb tun, weil sie nicht so mit Menschen können.
Ein so herrliches Klischee!
Aber Zootierpfleger haben nicht einfach nur einen Job. Nein, sie arbeiten aus Leidenschaft.
Es gibt kaum einen ähnlichen Menschenschlag, der sich ethisch so besonders aufstellt und so viele soziale Kompetenzen besitzt.
So war es „Liebe auf den ersten Blick“ und es entwickelte sich für mich zu einer außergewöhnlichen „Liebesbeziehung“. Die pflege ich mittlerweile zu sämtlichen Zoo-Mitarbeitern, angefangen vom Kassenbereich und Shop-Personal, über Kuratoren und Tierärzte, bis hin zur Technik und der Zoodirektion.

Heute darf ich reinschnuppern, teilhaben, mitgestalten, bewegen und immer mit der nötigen Distanz von außen Impulse geben. Das empfinde ich als eine echte wertschätzende Win-Win-Situation und hat mich zur der Ella gemacht, die mittlerweile „Stallgeruch“ hat!

Mein Credo ist es, Menschen von meinem Wissen und meinen Erfahrungen etwas abzugeben. Ich unterstütze sie in in schwierigen Situationen und bei ihrer Entwicklung. Dadurch erfahre ich meine Sinnstiftung.